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Versorgungsgebiete/Wasserqualität

Klirrende Kälte erschwert Kanalarbeiten in Cottbus-Sachsendorf

Mitarbeiter der Firma TRB Gallinchen arbeiten trotz klirrender Kälte auf der Baustelle Hegelstraße.
Mitarbeiter der Firma TRB Gallinchen arbeiten trotz klirrender Kälte auf der Baustelle Hegelstraße.

2. Februar 2012

Die klirrende Kälte macht auch der LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG und ihren Partnerfirmen zu schaffen. Sind es im Trinkwasserbereich vor allem eingefrorene Wasserzähler, die unplanmäßige Arbeitseinsätze verursachen, so steht bei der Abwasserentsorgung momentan eine Baustelle in Cottbus-Sachsendorf im besonderen Fokus.

Seit dem 23. Januar arbeiten im Auftrag der LWG die Rohrleitungsbaufirma RTS Peitz und die Spezialtiefbaufirma TRB Gallinchen an der Beseitigung eines Kanaleinbruchs in der Hegelstraße. Dieser wurde vermutlich durch einen beschädigten unterirdischen Betonschacht und der damit entstandenen Verstopfung verursacht. Dadurch kam es zum Rückstau des Abwassers und massiven Austritt aus dem Kanaldeckel. Die ordnungsgerechte Entsorgung war gestört.

Als erste Gegenmaßnahme verlegten Mitarbeiter der LWG eine oberirdische Leitung für die Abwasserentsorgung. Parallel dazu begannen die Partnerfirmen, sich nach und nach zur Schadensstelle in 5,30 Meter Tiefe vorzuarbeiten. Gegenwärtig bringen sie zur Sicherung des umliegenden Erdreiches mittels schwerer Gerätetechnik Doppel-T-Stahlträger mit Holzschalung ein.

Die Arbeiten gehen kontinuierlich voran, sind jedoch mit dem Kälteeinbruch vor wenigen Tagen deutlich schwieriger geworden, insbesondere für die Kollegen vor Ort. So stockten beide Firmen ihr Personal auf, um die Arbeitszeit im Freien zu verkürzen und den Kollegen Zeit zum Aufwärmen zu geben. Darüber hinaus musste die oberirdische Abwasserleitung vor dem Einfrieren gesichert werden.

Wenn es die Witterung zulässt, soll in der kommenden Woche ein neuer Schacht aus widerstandsfähigem Kunststoff eingebaut werden. Später folgen die notwendigen Anschlussarbeiten der Abwasserleitungen, der Rückbau der Stahlträger und das Verfüllen der Baugrube. Die LWG und ihre Partnerfirmen hoffen, trotz der Kälte den Schaden bis Ende Februar vollständig beheben zu können. Die Wiederherstellung der in Anspruch genommen Flächen an der Straße, den Gehwegen und Freiflächen kann jedoch erst bei frostfreier Witterung voraussichtlich bis Ende März erfolgen.